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Vulkan ÄtnaLava schiesst 300 Meter hoch

Mit einem heftigen Zittern hat sich in der Nacht auf Dienstag der jüngste Ausbruch des Ätna angekündigt. Forscher und Hobbyfotografen sind gleichermassen erfreut.

Das Naturschauspiel auf Sizilien hält nicht nur die Inselbewohner in Atem.
Video: Tamedia

Bereits zum fünften Mal in wenigen Tagen hat der italienische Vulkan Ätna Feuerfontänen und Aschewolken in den Himmel geschleudert.

Der über 3300 Meter hohe Vulkan auf Sizilien begann am Montag gegen 22.00 Uhr immer stärker zu zittern, wie Experten vom Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) am Dienstag berichteten. Die neue spektakuläre Eruption nahm demnach am Südostkrater ihren Ausgang.

Rund eine Stunde später schossen Lavastrahlen bis zu 300 Meter über den Kraterrand hinaus. Später reichte die Aschesäule zum Teil viele Kilometer in den Himmel. Ein beeindruckendes Bild von dem Naturereignis gelang Giuseppe Scandura, der seine Aufnahme auf Facebook veröffentlichte.

Naturgewalt in Pilzformat auf Sizilien.
Naturgewalt in Pilzformat auf Sizilien.
Foto: Giuseppe Scandura (via Facebook)

Gegen 1.00 Uhr am Dienstagmorgen hörten das Zittern und die Explosionen rasch auf.

Für die Forscher ist das nächtliche Naturschauspiel kein Grund zur Sorge. Sie wollen es für weitere Untersuchungen nutzen und Materialproben nehmen, die der Feuerberg ausgespuckt hat. Der Ätna ist seit Mitte Februar sehr aktiv.

SDA