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Streit in Crans-Montana«Lara muss sich bewusst sein, was sie damit anrichtet»

Nach der Kritik am Zustand der Piste in Crans-Montana wollte der Organisator gleich alle Rennen absagen. Lara Gut-Behrami stichelt derweil weiter.

Klar Haltung: Lara Gut-Behrami zeigt keine Reue für ihre Kritik an der Strecke von Crans-Montana. Sie sagt immerhin: «Die Piste hat sich verbessert.»
Klar Haltung: Lara Gut-Behrami zeigt keine Reue für ihre Kritik an der Strecke von Crans-Montana. Sie sagt immerhin: «Die Piste hat sich verbessert.»
Foto: Alexandra Wey (Keystone)

Für Lara Gut-Behrami war es nur ein Satz. Für andere eine Ohrfeige. Oder gar «ein Massaker», wie Marius Robyr sagt. Der Chef der Weltcuprennen in Crans-Montana befindet sich am Donnerstagmorgen noch immer in Rage, eine kurze Nacht hat er hinter sich, weil das Telefon pausenlos klingelte und er sich der Skiwelt erklären musste.

Gut-Behrami hatte am Mittwochabend die Piste als desaströs bezeichnet, mehr gebe es dazu nicht zu sagen, meinte sie. Robyr sagt: «Wie kann sie sich erlauben, so etwas von sich zu geben? Was ist in sie gefahren?»

Robyr, ein Brigadier der Schweizer Armee, war derart getroffen von Gut-Behramis Äusserungen, dass er gleich die ganze Veranstaltung infrage stellte. «Ich war kurz davor, Stopp zu sagen und alles abzusagen.» Es zeigt, wie tief der Stachel sitzt. 300 Helfer stünden im Einsatz, sagt der 72-Jährige, sie hätten wegen der mehr als eineinhalb Meter Neuschnee in den letzten Tagen fast rund um die Uhr gearbeitet. «Haben diese Leute keinen Respekt verdient? Lara sollte sich bewusst sein, was sie als bekannte Persönlichkeit mit solchen Aussagen anrichtet.»

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