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Laptop-Monster und sonderbare Töchter

Die Gurtenwiese ist gewässert, der Konzertsupermarkt eröffnet. Bloss der musikalische Hauptdarsteller ist noch wankelmütig. Eine Einstiegshilfe ins Gurten-Programm 2011.

Frau und Schlagzeug: Das Duo The Ting Tings gehört zu den Schönheiten der diesjährigen Gurtenausgabe. (Keystone)
Frau und Schlagzeug: Das Duo The Ting Tings gehört zu den Schönheiten der diesjährigen Gurtenausgabe. (Keystone)

Es herrschten beinahe Zustände wie in Nyon: Kurz nachdem das Gurtenfestival die Verpflichtung der britischen Disco-Soul-Musterknaben Jamiroquai bekannt gegeben hatte, war der Samstag in null Komma nichts ausverkauft. «Ein Gurten-Rekord», sagt Philipp Cornu, um gleich noch eine zweite Bestmarke hinterherzuschieben: Der weitgehend Headliner-lose Donnerstag – bisher so etwas wie der Sorgentag der Veranstalter – hat den besten Vorverkaufsverlauf aller bisherigen Austragungen genommen. «Wir rechnen mit etwa 14?000 Besuchern», einer Marke, die nicht einmal der allseits geschätzte James Blunt am Festival-Donnerstag des Jahres 2006 zu erreichen vermochte. Doch nun das: Jamiroquai-Chef Jay Kay hat einen Leistenbruch zu beklagen und bereits zwei Deutschland-Konzerte abgesagt, die Teilnahme des Rekord-Athleten ist gefährdet, erst am Freitagmorgen wird Gewissheit darüber herrschen, ob die Leiste des Goldjungen dem Druck standhält.

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