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Warmbächlibrache BernKunstaktion, die einem Neubau alte Türen beschert

Aus dicken Holzstämmen entstehen Türen. In der Folge kommt es im Holligenquartier zu einem Türen-Tausch – was dann Kunst ist und Verbindung schafft.

Die für die Kunstaktion verwendeten Baumstämme dienten als Deckenabstützungen auf der Baustelle der Wohnbaugenossenschaft Warmbächli.
Die für die Kunstaktion verwendeten Baumstämme dienten als Deckenabstützungen auf der Baustelle der Wohnbaugenossenschaft Warmbächli.
zvg/Stadt Bern

Im Rahmen des Projektes «Kunstplätze» nimmt am Samstag im Berner Quartier Holligen eine mobile Säge den Betrieb auf. Zersägt werden Baumstämme aus der Warmbächli-Baustelle. Aus dem Holz entstehen Türen für ältere Häuser der Nachbarschaft.

Die Baumstämme dienten zuvor als Deckenabstützungen auf der Baustelle der Wohnbaugenossenschaft Warmbächli, welche die Aktion mit dem Künstlerduo Michael Meier & Christoph Franz entwickelte. «Es kommt mit der Zeit» nennen die Künstler das ortsspezifische Projekt, wie die Stadt Bern am Dienstag mitteilte.

Alte Türen für den Neubau

Dabei werden – mit Einverständnis der Eigentümer – «alte» Haustüren von für Holligen typischen Gebäuden mit neu gefertigten Türen aus dem Warmbächli-Holz ersetzt. In einem nächsten Schritt sollen die «alten» Türen in den Neubau der Genossenschaft integriert und so der Bezug zum Quartier und seiner Geschichte vertieft werden.

Die Aktion findet im Rahmen der Reihe «Kunstplätze» statt, mit der die städtische Kommission für Kunst im öffentlichen Raum partizipative Kunstprojekte in den Quartieren initiiert. Im Jahr 2020 sind dafür die Quartiere Holligen und Weissenbühl an der Reihe.

SDA