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Zum Ersten, zum Zweiten, zum Siebten

Wärme statt Weihnachtsmarkt: Der Kunstbasar 
Artsouk im Dachstock.

Die Souks von Marrakesch, die alten Handelsviertel also, wo Touristen mit gesenktem Blick den Angeboten der Händler enteilen, sind ein turbulenter, aber schöner Flecken Erde und spannender als jeder Weihnachtsmarkt. Der Dachstock kann da zuweilen durchaus mithalten. Dann zum Beispiel, wenn Kat Aellen mit der Gruppenausstellung Art­souk das Gebälk des Konzertlokals in einen aufregenden Kunst-Basar verwandelt. Da lohnt es sich, aufmerksam hinzusehen.

Bereits zum siebten Mal findet die zweitägige Veranstaltung nun statt, mit einem Angebotsreichtum, bei dessen Anblick auch eingefrorene Schweizer zu Handelswütigen werden. Vierzig Künstler aus allen Himmelsrichtungen sind dem Ruf des unkomplizierten Handelns gefolgt und verkaufen ihre Werke höchstpersönlich. Darunter der Rock-’n’-Roll-Künstler Dirk Bonsma, die Grafikerbude Black Yard, Packpapier-Maler Sbiti Abdel Hay und das Kollektiv Panti Christ. Man erzählt sich gar, das Angebot sei derart überzeugend, dass sich die Künstler gleich selber mit der günstigen Konkurrenz-Kunst eindecken.

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