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Zielscheibe Mensch

In einer neuen Ausstellung durchleuchten neun Fotografinnen die Wirklichkeit, vom Schlafzimmer bis zur Sporthalle. (ab 18. Januar)

Intimer Einblick: «Schlafzimmer Moskau» von Herlinde Koelbl, Moskau 2001.
Intimer Einblick: «Schlafzimmer Moskau» von Herlinde Koelbl, Moskau 2001.
Herlinde Koelbl

Als Herlinde Koelbl anfängt zu fotografieren, ist sie bereits 37 und Mutter von vier Kindern. Eine Unbekannte in der Welt der Fotografie, ohne Vorbilder, ohne Netzwerk. «Sie kam aus dem Nichts», wird später ein bekannter Publizist über sie sagen. Die Fähigkeit, diese Nichtzugehörigkeit als Freiheit zu begreifen, ist wahrscheinlich einer der Gründe, warum die Frau mit den leuchtend roten, stets hochgesteckten Haaren («einfach so was von praktisch») heute zu den bekanntesten Fotografinnen Deutschlands gehört. Jedes Jahr kommt Angela Merkel zum Fototermin.

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