Zum Hauptinhalt springen

Zeit, um aus der Haut zu fahren

Den schmalen Grat zwischen Hochgefühl und Fall, Rausch und Ernüchterung erforscht die Ausstellung «Ekstase» im Zentrum Paul Klee. Ein Grenzgang mit starken sinnlichen Reizen.

Individuum und Masse: Martin Waldmeier präsentiert als Kurator im Zentrum Paul Klee seine erste grosse Ausstellung.
Individuum und Masse: Martin Waldmeier präsentiert als Kurator im Zentrum Paul Klee seine erste grosse Ausstellung.
Franziska Rothenbühler/Andreas Gursky

Am Anfang steht eine Portalfigur. Die kleine Fotografie ist eine Art Verheissung, die Schwerkraft zu überwinden und alle irdischen Beschränkungen hinter sich zu lassen. Im Untergeschoss des Zentrums Paul Klee fällt einem «Leap into the Void», der Sprung ins Leere des französischen Künstlers Yves Klein gleich ins Auge. Der jung verstorbene Konzeptkünstler ist zu sehen, wie er in gestreckter Haltung und mit ausgestreckten Armen abhebt von einer Mauer, unter ihm der rissige Asphalt einer Strasse mit einem Fahrradfahrer, der uns den Rücken zuwendet und unbeteiligt vorbeiradelt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.