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Wir sind ein Einwanderungsland – Are you kidding!

In diesem Essay wird die Beziehung der Schweiz zum «Fremden» historisch aufgerollt. Der 3.-platzierten Text des Essaywettbewerbs.

In Dielsdorf leben in einem Bunker 14 Asylsuchende seit mehreren Monaten unterirdisch ohne Tageslicht, ohne Funkempfang und ohne frische Luft. Der Eingang Juli 2016.
In Dielsdorf leben in einem Bunker 14 Asylsuchende seit mehreren Monaten unterirdisch ohne Tageslicht, ohne Funkempfang und ohne frische Luft. Der Eingang Juli 2016.
Esther Michel /Carolin Galig

Aufgeschlossene Schweizer Bürgerinnen und Bürger mit gesichertem Einkommen und urbanem Lebensstil freuen sich, wenn das Gastronomieangebot in Fussdistanz die ganze globale Küche umfasst, oder wenn sie ein ausgedientes Feuerwehrdepot zur Multikulti-Wohlfühloase umnutzen dürfen. Aber machen ein positiver Wanderungssaldo, ein Integrationsprojekt hie und da und Deutschunterricht für Fremdsprachige hüben und drüben aus unserm Landstrich ein Einwanderungsland? Finden Migranten bei uns tatsächlich ein gutes Leben? Oder bloss temporären Schutz vor Mörderbanden oder ein besseres Auskommen als dort, von wo sie gekommen sind und wohin sie zurückkehren würden, erlaubten es die Umstände?

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