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«Nichts läuft aus dem Ruder – umso bizarrer die Politikverachtung»

Die Schriftstellerin und Juristin Juli Zeh über die neue deutsche Fremdenfeindlichkeit und die Zeit nach Angela Merkel.

«Es gibt nichts, was aus dem Ruder läuft»: Juli Zehs optimistischer Blick auf Deutschland in der Ära der AfD. Foto: Gene Glover (Focus)
«Es gibt nichts, was aus dem Ruder läuft»: Juli Zehs optimistischer Blick auf Deutschland in der Ära der AfD. Foto: Gene Glover (Focus)

Frau Zeh, haben Sie noch Vertrauen in die klassische Politik?

Natürlich! Es ist alles gut, auch und vor allem in Deutschland. Die Institutionen sind intakt, die Parteien, der Rechtsstaat. Es gibt nichts, was aus dem Ruder läuft. Umso bizarrer sind die Politikverachtung, die Abwendung vom System.

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