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Wie der Dino-Hype entstand

Alles andere als ausgestorben: Wie ein englischer Bildhauer die Dinosaurier zu den Stars der Paläontologie machte – und eine Ausstellungstradition begründete, die jetzt auch Bern erfasst.

Iguanodon, Megalosaurus und Co. im Gelände vor dem Crystal Palace (Farbdruck von Goerge Baxter, vermutlich 1864).

Iguanodon, Megalosaurus und Co. im Gelände vor dem Crystal Palace (Farbdruck von Goerge Baxter, vermutlich 1864).

(Bild: Wellcome Collection)

Regula Fuchs

Man reichte Hasensuppe, gebratenen Truthahn, Lammkoteletts mit Tomaten, Fasan, Wachteln und Seezunge, dazu Sherry, Port und Moselwein. Das Menü war allerdings nicht das Aussergewöhnlichste an diesem Londoner Silvesterabend im Jahr 1853.

Eingeladen hatte der britische Bildhauer Benjamin Waterhouse Hawkins, und zwar an einen besonders exquisiten Ort: Das Dinner fand im Bauch eines Iguanodon statt, eines längst ausgestorbenen Urzeittiers. Beziehungsweise in dessen monumentaler Nachbildung aus 600 Ziegelsteinen.

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