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Weltuntergang auf Hochglanz

Ernestyna Orlowska ist die Frau der Stunde, wenn es um Performance-Kunst in Bern geht. Am Festival Mad Scientist zeigt sie ihre Dystopie namens «Fruits».

Milena Krstic
«Was früher Science-Fiction war, ist heute in Reichweite.»: Ernestyna Orlowska (rechts) mit Tanja Turpeinen und Daniel Klingen Borg.
«Was früher Science-Fiction war, ist heute in Reichweite.»: Ernestyna Orlowska (rechts) mit Tanja Turpeinen und Daniel Klingen Borg.
Tim Underwood. Design: Sinae Yoo

«Steve, du bist der beste Job, den ich je hatte! Ich lasse mein Notebook aufgeklappt, damit du mich beobachten kannst. Steve!» Die Frau, die das schreit, windet sich am Boden. Erbärmlich sieht das aus, wie sie sich verzehrt nach Steve Jobs, ihrem Gott, dem verstorbenen Gründer von Apple. Aber diese Frau ist nicht wirklich ein Mensch. Es ist die Schauspielerin Tanja Turpeinen, die lediglich ein künstlich konstruiertes Wesen verkörpert, das «ausgetickt» ist, wie Ernestyna Orlowska erklärt.

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