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Vo Burka u Wasserschade

«Mundart»-Kolumnist Peter Schibler über Kleidervorschriften und Leute, die «chli hälehäle» sind.

Först en äbsträkt for aur bisi riiders: Si oosser kännot dissäid witsch sabschegt hi wonz tu räit ebaut tudei. Guppäi nau bisi riiders.

U Goppwilche Dir angere. Auso (erschts Thema) i bi mittlerwile vieresächzgi u ha mi ganzi Läbtig es einzigs Mau i dr Schwiz (drei) Frouen in ere Burka (oder äch emne Nikab?) gseh, u zwar gloub i de 1960er Jahr irgendwo am Gänfersee, Vevey oder Lausanne oder Montreux oder was, uf au Fäu hei mer d Eltere, woni mit ne bi i de Ferie gsii, müessen erkläre, das sigen itz drum Arabere, u die louffi haut mängisch esoo dasume. Klar hett mi das komisch dünkt u beschäftiget, aber eigentlech nid meh weder e Mönch, wo ne Chutten anne hätti oder e Nonne mit ere Hube, u we hüttigstags, anno 2016, der Herr Nationalrat Wobmann oder wär irgend mit sim Töff ane Kiosk wurd fahre u dert hurti dr «Blick» oder es Heftli drnoo wurd chouffen u derbii ds Visier vo sim Helm nid wurd ufeklappe, gschwige dä Helm ganz abzieh, de wäär mir daas doch schiissegliich wie umen öppis u wurd mii nid witter irritiere. U dass i de herrjesses! grad e Vouksinitiative wurd lanciere wägdessi, chääm mer itz würklech nid im abwäägigschte Troum z Sinn, nidemou denn, we daas Hunderti oder Tuusegi vo Töfffahrer o esoo mieche wie äbe dä Herr Nationalrat oder wäär. Mira wouh, soue die doch, we si Fröid hei u chli hälehäle sii.

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