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Vielleicht ist sie Berns Stadtheilige

1998 nahm sich die Transsexuelle Coco das Leben – ein Leben, das sie sich erfunden hatte. 2019 zeigte ihr Liebhaber, der Fotograf Olivier G. Fatton, seine Bilder aus der gemeinsamen Zeit. Und strickt damit am Mythos weiter.

Irgendwo zwischen dem Leben und seiner Inszenierung, irgendwann zwischen 1989 und 1994: Olivier G. Fattons Bilder haben keine Bildlegenden, und gerade damit führen sie die Legende namens Coco fort.
Irgendwo zwischen dem Leben und seiner Inszenierung, irgendwann zwischen 1989 und 1994: Olivier G. Fattons Bilder haben keine Bildlegenden, und gerade damit führen sie die Legende namens Coco fort.
Olivier G. Fatton (zvg)
Olivier G. Fatton (zvg)
Olivier G. Fatton (zvg)
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Dieser Artikel gehört zu den meistgelesenen Texten des Jahres. Er erschien erstmals am 18. Juni 2019.

Viel ist über Coco geschrieben, noch mehr ist erzählt worden. Jung schon war sie stadtbekannt, 1991 brachte Paul ­Riniker über die damals erst 22-Jährige einen Film heraus; er führte sie und die Frage der Transsexualität der ganzen Schweiz so vor Augen, dass sie nicht mehr vergessen werden konnten.

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