Zum Hauptinhalt springen

«Unsinn! Lüge! Verleumdung!»

Als Lenin in Zürich und Bern lebte, verbrachte er einen Grossteil seiner Zeit in Bibliotheken. Nun kann man eine Liste mit den Büchern einsehen, die er ausgeliehen hat.

Entleiher: Wl. Uljanow, Journalist. Foto: Schweizerische Nationalbibliothek
Entleiher: Wl. Uljanow, Journalist. Foto: Schweizerische Nationalbibliothek

Er hat immer wieder die Fantasie beflügelt: der Umstand, dass Lenin während gut dreier Jahre weitgehend unbeachtet in der Schweiz leben konnte, bevor er im April 1917 in einem plombierten Eisenbahnwaggon nach Russland gelangte, wo er an die Spitze der Oktoberrevolution rückte. Allgemein bekannt ist, dass Lenin vor seiner Abreise in Zürich an der Spiegelgasse gelebt und in der Zentralbibliothek an seinen Schriften gearbeitet hatte. Die längste Zeit seines Schweizer Exils verbrachte er indes in Bern, insgesamt zwei Jahre. Auch dort nutzte er die Bibliothek eifrig.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.