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Zwei Minuten war er tot, mehr lag nicht drin

Vergnüglich schwarzhumorig: Daniel Mezger schickt einen der grössten (noch) lebenden Popstars auf die Bühne im Schlachthaus. Wo dieser über die verpasste Chance nachdenkt, rechtzeitig zu sterben.

Die Affiche liess bangen: ein achtzig­minütiger Monolog, in dem das Leben ­eines Popstars abgehandelt werden soll. Kann das gut gehen? Es kann. Und zwar weil das Stück von Daniel Mezger nicht den Anspruch hat, der Achterbahnfahrt eines Rockstarlebens eine universelle Weisheit abgewinnen zu wollen, sondern einfach nur gute Unterhaltung bietet.

Es heisst «Als ich einmal tot war und Martin L. Gore mich nicht besuchen kam», und im Zentrum steht der englische Sänger Dave Gahan, Frontmann der Synthie­popband Depeche Mode, die in den frühen Achtzigerjahren erste Erfolge feierte und heute den erfolgreichsten Bands ­aller Zeiten zugerechnet wird.

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