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«Zögern Sie nicht zu impfen!»

Der 88-jährige Magier und Rationalist James Randi stellte einst Uri Geller bloss. Heute ist er in Zürich. Wir trafen ihn zum Gespräch.

Zu Beginn ein Randi-Trick. (Interview: Linus Schöpfer/Philippe Zweifel, Video: Lea Koch/Mario von Ow)

James Randi tritt heute Abend im Zürcher Theater Miller’s Studio auf, um seine filmische Biografie «An Honest Liar» vorzustellen und über seine Arbeit zu reden. Der Kanadier ist mittlerweile 88 Jahre alt, aber geistig vif und körperlich agil – und noch immer auf einer Mission: Er will jene entlarven, die sich übernatürliche Fähigkeiten zuschreiben. Randi, der eigentlich Randall Zwinge heisst, weiss genau, wovon er spricht. In den späten 1940er-Jahren schickte sich der Schulabbrecher an, die Nachfolge des legendären Entfesslungskünstlers Houdini anzutreten.

Und Randi lernte die Tricks: Er blieb länger in einem Metallsarg unter Wasser als Houdini, befreite sich aus einer Zwangsjacke, während er kopfüber über den Niagarafällen hing, verbog Löffel wie Uri Geller. Er ging auf Welttour und war die Attraktion grosser TV-Shows. In den 1970ern sorgte er für einen Skandal, als er den Mentalisten Uri Geller der Scharlatanerie bezichtigte. Es folgten juristischer Zoff, die Gründung des «Komitees für die wissenschaftliche Untersuchung des angeblich Paranormalen» und diverse Bücher zum Thema. Randi versprach die Auszahlung einer Million US-Dollar an jenen Magier, der unter wissenschaftlichen Bedingungen nachweisen kann, dass er tatsächlich über übernatürliche Fähigkeiten verfügt. Alle bisherigen Kandidaten blieben den Beweis schuldig. (TA)

Das Video ist Ausschnitt eines längeren Gesprächs, das zu einem späteren Zeitpunkt im «Tages-Anzeiger» publiziert werden wird.

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