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«Wir wollen nicht Glamour, sondern Gesprächsstoff»

Sie mag Theater, das ihr einen Bären aufbindet. Hat ein Stück über Anders Breivik im Programm. Und schwärmt von einem gewissen Goalie. Was Bern von Iris Laufenberg erwarten kann, der neuen Schauspielchefin am Stadttheater.

«Ich habe hier den Satz gehört, dass man lieber in die Berge geht als ins Theater. Kann ich verstehen», sagt Iris Laufenberg. «Und doch denkt man dann nach über diese Idylle.»
«Ich habe hier den Satz gehört, dass man lieber in die Berge geht als ins Theater. Kann ich verstehen», sagt Iris Laufenberg. «Und doch denkt man dann nach über diese Idylle.»
Valérie Chételat

Frau Laufenberg, in Berlin haben Sie das renommierte Theatertreffen geleitet, das jährliche Gipfeltreffen der deutschsprachigen Bühnen. Nun sind Sie in Bern. Haben Sie den Entscheid schon bereut?

Am Anfang konnte ich mir diesen Wechsel überhaupt nicht vorstellen und habe zur Anfrage von Direktor Stephan Märki kategorisch Nein gesagt. Er sagte, er akzeptiere die Absage nicht, bevor ich mir nicht Bern angesehen hätte. Als ich dann da war und mir Berns Bedeutung als Theaterstadt überlegt habe, auch die Aufbauarbeit der letzten Jahre, an die ich anknüpfen könnte – da konnte ich es mir vorstellen. Zudem hat mein Mann als Architekt hier in Bern schon Häuser gebaut. Auch das machte den Entscheid für mich und meine Familie leichter.

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