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Wir glückseligen Arbeitspferde

«Das Bekenntnis eines Masochisten» dreht sich um die Selbstausbeutung am Arbeitsplatz. Nach überzeichnetem Anfang findet die Inszenierung am Stadttheater Bern doch noch einen Zugang.

Christoph Rath gibt Herrn M. als überzeichneten Neurotiker auf der Jagd nach dem nächsten sexuellen Thrill.
Christoph Rath gibt Herrn M. als überzeichneten Neurotiker auf der Jagd nach dem nächsten sexuellen Thrill.

Nein, er versteht sie nicht, diese Masochisten. Das macht Regisseur Dominic Friedel in seiner Inszenierung gleich von Beginn weg klar. Ein Masochist, das ist Herr M. Und dem reicht das Schlägerarsenal seines Bondage-Spielgefährten und die Drohungen seiner Domina als Schmerzquellen nicht mehr aus. Auch Strassenschlachten aufmischen oder Neonazis belästigen führen nicht zum Erfolg.

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