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Was die Zeit mit uns macht

Eine Suche nach dem, was wir sind und was wir waren.

Die vier Schauspielerinnen stammen alle aus einer anderen Dekade.
Die vier Schauspielerinnen stammen alle aus einer anderen Dekade.
Kai Wido Meyer

Was war noch mal vor zehn Jahren? Genau, die Finanzkrise begann, die Menschen telefonierten noch mit Klapphandys, Nicolas Sarkozy wurde Hausherr im Pariser Élysée-Palast, man «gruschelte» auf StudiVZ, und Rihannas Hit «Umbrella» nervte pausenlos im Radio. Zehn Jahre: Die Zeit, die vergeht, macht etwas mit uns. Aber was? Das fragen sich auch Catriona Guggenbühl, Grazia Pergoletti, Vera von Gunten und Anne Haug von der neu gegründeten Gruppe Mother T.-Rex im Schlachthaus-Theater in «Metamorphosen oder die Struktur der mittleren Jahre».

Die vier Schweizer Schauspielerinnen sind jeweils im Abstand von zehn Jahren geboren. Jede in eine andere Welt, die doch dieselbe ist. Ihre Herangehensweise ist unkonventionell: Zuerst entwickelten sie ihre Idee für «Methamorphosen» und suchten dann nach einer passenden Regisseurin, in diesem Fall Marie Bues. Gemeinsam suchten sie danach, wer man in einem gewissen Alter ist und «ob man vielleicht mehr ist als man selbst». Oder um es mit Ovid zu sagen: «Morgen werden wir nicht mehr sein, was wir waren oder was wir heute sind.»

Schlachthaus-TheaterDo, 9. 2., 20.30 Uhr (Premiere). Bis 15. 2.

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