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Warten auf Gospodin

Drei Hartnäckige gegen den Drachen Kapitalismus : In der arg beschnittenen Fassung von Philipp Löhles «Trilogie der Träumer» kommen die widerborstigen Helden am Stadttheater Bern ein wenig zu kurz.

Dieser Mann ist ein Verweigerer und nüchterner Träumer: Philine Bührer, Mona Kloos, Andri Schenardi als Gospodin und Marcus Signer (v.l.n.r.).
Dieser Mann ist ein Verweigerer und nüchterner Träumer: Philine Bührer, Mona Kloos, Andri Schenardi als Gospodin und Marcus Signer (v.l.n.r.).
Annette Boutellier

Man mag sie alle drei. Die rotzige Lilly Link, für die die Revolution nie eine Party gewesen ist, der klimakorrekte Mönchen, der die Welt retten will, und der radikale Gospodin, der nichts mit Geld am Hut hat. Der Zeitgeist, an dem sich ihre Freunde berauschen, beschert ihnen nur Unbehagen. Hartnäckig halten sie sich an ihren Überzeugungen fest und erinnern mit ihrer Widerborstigkeit ein wenig an den guten alten Berenger aus Eugène Ionescos «Nashörner», der die grauen Dickhäuter partout nicht schön finden will, auch wenn sich alle um ihn herum in solche verwandeln.

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