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«Vor dem Kanzleramt hat es Platz für einen Friedhof»

Ein Künstlerkollektiv hat in Berlin eine Syrerin beerdigt, die bei der Flucht nach Europa ums Leben gekommen war. Mitglied Philipp Ruch sagt, was die Aktion bewirken soll.

Die Bundeskanzlerin kam nicht: In Berlin beerdigen Künstler eine Frau, die auf der Flucht nach Europa starb. (16. Juni 2015)
Die Bundeskanzlerin kam nicht: In Berlin beerdigen Künstler eine Frau, die auf der Flucht nach Europa starb. (16. Juni 2015)
Reuters

Das Künstlerkollektiv Zentrum für Politische Schönheit hat gestern in Berlin die Leiche einer Syrerin beerdigt, die bei der Überfahrt von Libyen nach Europa ertrunken war. Redaktion Tamedia sprach mit Philipp Ruch, seines Zeichens «Chefunterhändler» des Kollektivs.

Herr Ruch, Sie bestatten in Berlin die Leichen von Bootsflüchtlingen, die auf der Überfahrt nach Europa gestorben sind. Warum machen Sie das?

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