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Schweizer räumen bei deutschem Theaterpreis ab

Zwei waren nominiert, beide haben gewonnen: Die Ostschweizer Martin Schläpfer und Jossi Wieler sind mit dem Theaterpreis «Der Faust» ausgezeichnet worden.

Bereits 2009 Preisträger: Der St. Galler Choreograf Martin Schläpfer bei der damaligen Preisverleihung.
Bereits 2009 Preisträger: Der St. Galler Choreograf Martin Schläpfer bei der damaligen Preisverleihung.
Keystone

Der St. Galler Choreograf Martin Schläpfer und der Thurgauer Regisseur Jossi Wieler haben den Deutschen Theaterpreis «Der Faust» erhalten. Insgesamt wurden zehn Auszeichnungen verliehen.

Schläpfer wurde für die Choreografie «b.09 – Ein Deutsches Requiem» geehrt, die er mit dem Ballett am Rhein Düsseldorf-Duisburg kreiert hat. Wieler erhielt den renommierten Preis zusammen mit Sergio Morabito in der Sparte Musiktheater-Regie für «Die glückliche Hand/Schicksal (Osud)», die er in der Oper Stuttgart inszeniert hat.

Preis für die beste Schauspielregie

Den Preis für die beste Schauspielregie erhielt Martin Kusej für «Die bitteren Tränen der Petra von Kant» am Bayerischen Staatsschauspiel. Zum besten Darsteller gekürt wurde Burghart Klaussner für seine Rolle als Willy Loman in «Tod eines Handlungsreisenden» am St.-Pauli-Theater Hamburg.

Den Preis für das Lebenswerk erhielt der Dramatiker, Schriftsteller und Regisseur Tankred Dorst gemeinsam mit seiner Ehefrau und Co-Autorin Ursula Ehler für ihr «vielperspektivisches und herausragendes dramatisches Schaffen». Das Paar, das seit 40 Jahren zusammenarbeitet, wurde mit stehenden Ovationen begrüsst.

(SDA)

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