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Schleifen, schäumen und «blubb»

Die israelische Tänzerin Noa Zuk studiert in Bern eine eigene Choreografie ein. Bei der Probe erzählt sie über Tanz und Musik, ihre Kindheit im Kibbuz, und wieso Gaga wichtig für sie ist.

«Als Freelancer bewegt man sich in Israel auf dünnem Eis. Es gibt keine Sicherheit», sagt die Choreografin Noa Zuk.
«Als Freelancer bewegt man sich in Israel auf dünnem Eis. Es gibt keine Sicherheit», sagt die Choreografin Noa Zuk.
Philipp Zinniker/zvg

Es herrscht die Stille vor dem Sturm. Sechs Tänzer des Berner Balletts stehen bereit. Noa Zuk drückt das Knöpfchen. Und los gehts: Elektronische Töne und Rhythmen pulsieren aus dem Lautsprecher, so bunt, prall und witzig, als wären sie eben einem Cartoon entwischt. Da schnackelt und klabaustert es, macht bumm und blubb. Da schleift, schäumt und grunzt es, dass sich der trockene Trainingssaal in der Vidmar im Nu in einen Vergnügungspark für die Ohren verwandelt. Tinguely hätte wohl seine Freude gehabt. Doch nicht Schrottmaschinen sind in «Speakers» am Werk, es sind Körper aus Fleisch und Blut. Der ideale Tänzer sei für sie einer mit Kondition und Passion. «Passion, das ist das Wichtigste.»

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