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«Manchmal brauchts ein Pokerface»

Wie sich die freie Theaterszene veränderte und emanzipierte, das hat sie in den letzten zehn Jahren genau beobachtet. Nun gibt Myriam Prongué die Co-Leitung des Berner Schlachthaus-Theaters ab und übernimmt die Abteilung Theater bei Pro Helvetia.

«So eine Inszenierung ist wie ein Mikado», sagt Myriam Prongué. «Bewegt man ein Stäbchen, stürzt unter Umständen das ganze Gebilde ein.»
«So eine Inszenierung ist wie ein Mikado», sagt Myriam Prongué. «Bewegt man ein Stäbchen, stürzt unter Umständen das ganze Gebilde ein.»
Valérie Chételat

Mit der Programmgestaltung wollte sie erst nichts zu tun haben, als sie an der Rathausgasse ihr Büro bezog. «Ich wollte erst lernen, wie ein Theaterhaus funktioniert», sagt Myriam Prongué über ihre Anfangszeit als Geschäftsführerin des Schlachthauses. Ein Jahrzehnt später weiss sie nicht nur, wie das Haus funktioniert, in den letzten fünf Jahren hat sie es zusammen mit Co-Leiterin Maike Lex auch künstlerisch geprägt.

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