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Lehmpampe und Theaterblut

«Genesis»: Stefan Bachmann hat Grosses in die Schiffbauhalle gebaut – den Berg Sinai und das ganze 1. Buch Mose. Er fordert den Zuschauer gehörig, bietet ihm aber auch allerhand komische Abwechslung.

Die Bibel ist voll von Gräueln und Grausamkeiten, und auch Gott macht nicht immer eine sympathische Figur: Szene aus «Genesis».
Die Bibel ist voll von Gräueln und Grausamkeiten, und auch Gott macht nicht immer eine sympathische Figur: Szene aus «Genesis».
Toni Suter (T+T Fotografie)

Der Berg ruft. Laut und deutlich und unwiderstehlich und für einmal mitten in Zürich: im Kreis 4, in der Schiffbauhalle. Da nämlich ragt riesig der rotbraune Sinai empor, jener Berg, wo Gott einst zu Moses sprach, wo er ihm Gesetze und Tora offenbarte – also auch die «Genesis», das 1. Buch Mose, das auf Hebräisch Bereschit heisst, «im Anfang». Und nun wird dieses Buch aufs Neue auf dem Berg erzählt, und zwar uns, von allem Anfang an.

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