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Jenes Brodeln im Kern

Theater, das nachglüht: Die Gruppe Schauplatz International forschte im Schlachthaus nach der Wahrheit in der Kunst. 
Und fischte in «Fundamentalisten» grandiose Bilder wie auch unangenehme Erkenntnisse aus dem Dunkeln.

Der Live-Stream des Künstlers: Albert Liebl in «Fundamentalisten».
Der Live-Stream des Künstlers: Albert Liebl in «Fundamentalisten».
A. Jaquemet

Der Vorhang öffnet sich, das Licht geht aus. Und es bleibt aus. Nur noch ein kühles rotes Restlicht glimmt im fast dunklen Saal des Schlachthaus-Theaters; es stammt aus einer schalldichten Kabine, in der ein Sprecher (Albert Liebl) vor seinem Mikrofon sitzt wie ein Simultanübersetzer. Was er sagt, strömt nicht in den Theaterraum hinaus, nein, es wird einem direkt per Kopfhörer ins Gehirn gefunkt, während die Dunkelheit rundum das ihrige dazutut, die Konzentration ganz aufs Gesagte zu bündeln.

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