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«Ich habs trotzdem gemacht»

Sie stand auf der Bühne, als das Theater modern wurde, sie war Muse und Inspiration. Ein Film rückt die 87-jährige Janet Haufler nun in den Vordergrund.

«So verrückt wie möglich»: Janet Haufler drückte in den 70er- und 80er-Jahren der Berner Kultur ihren Stempel auf.

«So verrückt wie möglich»: Janet Haufler drückte in den 70er- und 80er-Jahren der Berner Kultur ihren Stempel auf.

(Bild: zvg)

Regula Fuchs

Man sieht sie nicht mehr so oft im Theater, auch als Besucherin nicht, die winzige alte Frau mit den rüebliroten Haaren. Janet Haufler ist 87 Jahre alt, und sie lebt heute zurückgezogen in der Berner Altstadt. Lange Jahre gehörte sie als Schauspielerin und Performancekünstlerin zu jenen Figuren, die dem Berner Kulturleben ihren Stempel aufdrückten: Sie war dabei, als die Abstraktion auf hiesige Bühnen kam, und auch, als die Performancekunst erst ins Theater einzog, später in den öffentlichen Raum. Auch im Schweizer Film spielte Haufler kleinere Rollen, bei Michel Soutter oder Claude Goretta. Und trotz allem waren die Scheinwerfer nie ganz auf sie gerichtet, jedenfalls nie auf sie allein. Sie hatte stets andere neben sich, oft waren es künstlerische Lehrer- oder Vaterfiguren.

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