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«Ich benötige kein Geld, um zu sprechen»

Weder Held noch Terrorist: Das palästinensische Gefangenen-Theaterstück von Bashar Murkus schaut nach vorne.

Maximilian Pahl
Verlangsamte Parallel-Zeit: Die palästinensischen Gefangenen im Theaterstück «Parallele Zeit» vom Al-Midan-Theater wollen nur eines: Menschen sein.
Verlangsamte Parallel-Zeit: Die palästinensischen Gefangenen im Theaterstück «Parallele Zeit» vom Al-Midan-Theater wollen nur eines: Menschen sein.
zvg/Habib Simaan

Die Anreise aus der nordisraelischen Stadt Haifa war sichtlich ermüdend. Während der palästinensische Jung-Regisseur Bashar Murkus über sein Stück «Parallele Zeit» spricht, weicht aber die Mattheit zunehmend einem scharfen Blick. Denn er hat viel zu erzählen – und viel erwirkt.

Sein Stück «Parallele Zeit» spielt sich innerhalb von israelischen Gefängnismauern ab, wo ein palästinensischer Gefangener für sein Recht auf Fortpflanzung kämpft. In seiner Zelle laufen die Inhaftierten zwar im Uhrzeigersinn, hinken aber der äusseren Zeit hinterher. Murkus betont die menschlichen Aspekte eines Lebens, das weder richtig begonnen noch geendet hat.

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