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Heisse Luft mit Knoblaucharoma

Auawirleben eröffnet den Theaterreigen mit der ärgerlichen Inszenierung «Verein zur Aufhebung des Notwendigen».

Es könnte auch die Anlage für ein Managementseminar sein: die Aufführung von Meierhans am Auawirleben.
Es könnte auch die Anlage für ein Managementseminar sein: die Aufführung von Meierhans am Auawirleben.
auawirleben/zvg

Das ist der «Duft der Solidarität»: Es riecht nach gedünstetem Knoblauch, Fenchel und Kartoffeln. Fährt einem diese Mischung sonst ganz gut ein – in der Dampfzentrale, wo das Kesselhaus damit gefüllt ist, kommt einem der Appetit abhanden. Schuld daran ist nicht unbedingt die hygienisch unzimperliche Zubereitung des Zweigängers auf der Bühne. Auf den Magen schlägt vielmehr der Ärger über die Inszenierung, die das Theaterfestival Auawirleben eröffnet. Da verkauft einer einmal mehr mit einem Publikumsexperiment viel heisse – für einmal gewürzte – Luft.

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