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«Glauben Sie, dass die 40 Millionen polnischen Bürger Neonazis sind?»

Der lettische Theater-Regisseur Alvis Hermanis will nicht in Hamburg inszenieren - aus Protest gegen die deutsche Willkommenskultur.

«Das tägliche Leben hier fühlt sich an wie in Israel»: Alvis Hermanis.
«Das tägliche Leben hier fühlt sich an wie in Israel»: Alvis Hermanis.

Einige deutsche Theater engagieren sich stark für die Flüchtlinge. Das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg etwa schuf Platz für die Beherbergung von 60 Flüchtlingen. Und das Thalia-Theater stellte den Spielplan um und eröffnete ein Flüchtlingscafé; jüngst kamen junge Flüchtlinge in «Ankommen» zu Wort. Zum Saisonstart rief das Thalia zum Spenden auf. «Theater ist ein sozialer Raum. Künstlerische Arbeit entsteht aus dem Sozialen. Deshalb gehen bei uns die verschiedenen Aktivitäten Hand in Hand», sagte Intendant Joachim Lux neulich. «Durch die grossen gemeinsamen ­Themen existiert plötzlich wieder eine bürgerliche Öffentlichkeit. Das Theater ist ein Teil davon.»

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