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Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es

Die Biennale Bern stand im Zeichen des «Kapitals». Zum Abschluss wurde es konkret: «Die gute Bank» lud zur Hauptversammlung. Das Finanzinstitut will mit «guten Taten» gesellschaftlichen Mehrwert schaffen.

Geburt einer Bank aus dem Geist der Spielkiste: Judith Wilkse, Irene Eichenberger und André Erlen.
Geburt einer Bank aus dem Geist der Spielkiste: Judith Wilkse, Irene Eichenberger und André Erlen.
Loulou d'Aki

Der potenzielle Kunde betritt den Ort der Hauptversammlung durch ein Drehkreuz, nimmt Platz und hat vor sich einen harmonisch ausgeleuchteten Wohnwagen aus weissen Kartonkisten. Sein ziemlich reales Gegenstück – ein aluminiumfarbener amerikanischer Trailer mit sanft abgerundeten Formen – stand als mobile Filiale vom 2.–8. August auf dem Bärenplatz. Während einer Woche kamen dort Geld (genau: 4443.50 Franken) und zehn gute Taten zusammen – wovon zwei abgelehnt wurden und zwei aus anderen Gründen ausschieden.

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