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Erbarmungslose Leere

Hart, aber lustig: 
Aki Kaurismäkis Film 
«I Hired a Contract Killer» 
als Bühnenstück.

Hart, aber lusti: «I Hired a Contract Killer».
Hart, aber lusti: «I Hired a Contract Killer».
zvg

Aus dem Dunkel des hinteren Bühnenraumes schiebt sich eine Wand aus Sprache Richtung Zuschauerrang. Von einem schmalen horizontalen Lichtstreifen beleuchtet, erzählen fünf Menschen Fragmente von Geschichten, spielen sich Sätze zu, fallen einander ins Wort und produzieren Echos im Chor. «Jeder Mensch hat seine eigenen Begrifflichkeiten und Wahrnehmungen, die sich von der tatsächlichen Wahrheit unterscheiden», sagt die Regisseurin Elisabeth Caesar. Die sprachlichen Wirrungen, die hier präzise getimt in freiem Rhythmus aufeinanderprallen, sind nur der Auftakt zu einer herrlich düsteren Geschichte, welche Caesar im Keller des Schlachthaus-Theaters nach der Vorlage von Aki Kaurismäkis Film «I Hired a Contract Killer» inszeniert.

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