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Ein Lehrstück in Sachen Demokratie

Für das Theater Biel Solothurn hat die Regisseurin Katharina Rupp Henrik Ibsens Parabel «Ein Volksfeind» auf brisante Weise aktualisiert.

Unter Druck: Günter Baumann und Katja Tippelt als Ehepaar Stockmann. (E. Rieben/zvg)
Unter Druck: Günter Baumann und Katja Tippelt als Ehepaar Stockmann. (E. Rieben/zvg)

Kaum je ist nach einer Solothurner Premiere ein solcher Begeisterungssturm losgebrochen wie am 14. Januar, als nach zweieinhalb Stunden die Aufführung von Ibsens «Ein Volksfeind» in der Neufassung von Katharina Rupp zu Ende ging.

Ist das Drama des Arztes, der in einem Thermalbad giftige Substanzen nachweist, aber von den Profiteuren des Etablissements zum Volksfeind gestempelt wird, bis anhin als Parabel in Sachen Gewässerverschmutzung gehandelt worden, so setzt Katharina Rupp dezidiert auf die politische Dimension des Stücks und deckt verblüffend aktuelle Parallelen zur gegenwärtigen Situation in der Schweiz auf.

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