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Die Wahrheit im Dunkeln

Sinnsuche auf einem 
unsichtbarem Schachbrett: «Fundamentalisten» von Schauplatz International.

«Der Berg ist in uns.» Die Gruppe Schauplatz International hat auch dieses Mal an die Stelle einer Inhaltsangabe zu ihrem Stück einen metaphorischen Bewusstseinsstrom gesetzt: Ein Gorilla wird zu Grabe getragen, ein Streit eskaliert unterm Weihnachtsbaum, ein Pilgerreisender sucht nach Orten der Wahrheit und in Paris wird ein Attentat verübt. Denn Kunst kann man am besten mit Kunst beschreiben. Und Fundamentalismus ist mehr als ein Anschlag.

Nach «Idealisten», dem ersten Teil der «-isten»-Trilogie von Schauplatz International, hat die Gruppe um Anna-Lisa Ellend, Albert Liebl und Lars Studer auch für ihr neues Stück Lesezeichen ins Weltgeschehen gesteckt. «Fundamentalisten» ist ein Destillat aus Romanen, Reisen, Dokumentarfilmen und Eilmeldungen; auf der Bühne werden die Referenzen zum unsichtbaren Schachbrett.

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