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Die Anderen

Sechs Sänger, dreizehn Instrumentalisten, grosses Musiktheater: Das Zürcher Opernhaus zeigt Benjamin Brittens Gruselstück «The Turn of the Screw» in einer beängstigend konsequenten Aufführung.

Ein düsterer Ort, aus dem die Geister auftauchen: Miles (Thomas Deazley, links) und die Gouvernante (Layla Claire) in «The Turn of the Srew». Foto: Monika Rittershaus
Ein düsterer Ort, aus dem die Geister auftauchen: Miles (Thomas Deazley, links) und die Gouvernante (Layla Claire) in «The Turn of the Srew». Foto: Monika Rittershaus

Der Knabe Miles ist tot, und Brittens Musik lebt: Mit diesen beiden Gewiss­heiten verlässt man das Opernhaus nach der Premiere des Meisterwerks «The Turn of the Screw» (1954). Ansonsten drehen sich die Fragen im Kopf so unablässig wie zuvor die Drehbühne von Wolfgang Gussmann und so unerbittlich wie die Schraube im Titel des Stücks: Sind Peter Quint und Miss Jessel als reale Gespenster unterwegs? Oder existieren sie nur im Kopf der Gouvernante, die sich da auf dem einsamen Landsitz Bly um zwei Waisen kümmert? Was sehen die Kinder? Und was sind die «bad things», von denen immer wieder die Rede ist?

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