Zum Hauptinhalt springen

Das Happy End ist pures Kopfkino

«Filmmusik-Papst» Frank Strobel macht die Aufführung des Stummfilms «Der Rosenkavalier» im Berner Stadttheater zum grossartigen Erlebnis.

Eine Tradition: Bereits 2009 stand der Rosenkavalier auf dem Spielplan des Stadttheaters (eine Aufnahme der Inszenierung von Dieter Kaegi).
Eine Tradition: Bereits 2009 stand der Rosenkavalier auf dem Spielplan des Stadttheaters (eine Aufnahme der Inszenierung von Dieter Kaegi).
Keystone

Alle Jahre wieder gräbt das Berner Symphonieorchester in den Stummfilmarchiven nach Trouvaillen. Heuer ist die Wahl auf den 1925 entstanden «Rosenkavalier» gefallen. Mit ihm kommt der Münchner Frank Strobel in die Hauptstadt, der «Filmmusik-Papst unter den deutschen Dirigenten», wie ihn die Tageszeitung «Die Welt» bezeichnete. Vor kurzem noch mit Fritz Langs Filmklassiker «Metropolis» an der Mailänder Scala, führt Strobel das Berner Symphonieorchester punktgenau durch die bewegten Schwarzweissbilder. Das Stadttheater offenbart sich mit seiner Atmosphäre als einzigartiger Aufführungsort und setzt dem Abend sein i-Pünktchen auf.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.