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John Cleese, grantig

Der Monty-Python-Star droht einem australischen Ensemble mit Klage.

Versteht in Sachen Copyright keinen Spass: John Cleese, hier am 6. Juli 2015 in Zürich.
Versteht in Sachen Copyright keinen Spass: John Cleese, hier am 6. Juli 2015 in Zürich.
Keystone

Interactive Theatre International habe für seine Show «Faulty Towers Dining Experience» nicht um Erlaubnis für den Titel und die Charaktere gefragt, erklärte Cleese im Internetdienst Twitter. Es sei gut möglich, dass die Kompanie ihm und Co-Autorin Connie Booth «eine riesige Summe» schulde.

Es scheine, als hätten die Macher geglaubt, «sich reinwaschen zu können, indem sie das 'w' in ein 'u' ändern», schrieb Cleese, der auch aus der Monty-Python-Gruppe bekannt ist, seit Mittwoch in einer Reihe von Tweets. «Lächerlich.» Er habe von dem sensationellen Erfolg der Gedenkshow durch einen australischen Journalisten erfahren.

Die Australier kontern

Das Ensemble reagierte «erstaunt» angesichts der «vergifteten» Äusserungen des Briten. «Wir sind keine unberechtigte Plagiatsshow und jeder, der das Gesetz in diesem Bereich kennt, weiss, dass wir keine Genehmigung benötigen, um das Konzept von 'Fawlty Towers' zu nutzen», erklärte es. Ausserdem sei es eine «Schande», dass Cleese seinem Frust öffentlich freien Lauf lasse, anstatt direkten Kontakt aufzunehmen.

Dem «Sydney Morning Herald» zufolge ist das Ensemble derzeit mit neun Versionen von «Faulty Towers» weltweit vertreten, darunter in London. Cleeses eigene Produktion namens «Fawlty Towers Live» soll im August in Sydney starten.

SDA

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