Jaël Malli und Mich Gerber ziehen in die Schlacht von Murten

Noch-Lunik-Sängerin Jaël Malli wagt sich auf die Schauspielbühne. Im kommenden Sommer spielt sie im Stück «1476» mit. Unter freiem Himmel wird dabei die blutige Geschichte der Schlacht bei Murten erzählt.

Jaël Malli tauscht die Musik- gegen die Theaterbühne ein.

Jaël Malli tauscht die Musik- gegen die Theaterbühne ein. Bild: Peter Klaunzer (Keystone)

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Die Schlacht bei Murten als Freilicht-Spektakel: Am Originalschauplatz oberhalb Murten wird nächsten Sommer das Stück «1476» inszeniert, das an den Triumph der Eidgenossen über den Burgunderherzog Karl dem Kühnen erinnert.

Für die Schlüsselrollen fanden die Veranstalter prominente Namen, wie sich am Montag an der Medienkonferenz auf Schloss Spiez zeigte. So kommt die Hauptrolle dem Schweizer Schauspieler Joris Gratwohl zu, er wird den Adrian von Bubenberg geben.

Jaël Malli, die als Sängerin der Band Lunik bekannt wurde, feiert als Bauernmädchen Anna ihr Bühnendebüt. Die Musik zu «1476» werden Mich Gerber und Moritz Schneider schreiben.

Die Veranstalter von «Murten Productions» haben sich vorgenommen, die Schlacht bei Murten vom 22. Juni 1476 «multimedial, packend und berührend» darzustellen. Dafür haben sie den deutschen Musicalschreiber Mirco Vogelsang engagiert.

32 Aufführungen sind vom 13. Mai bis 28. Juni 2014 geplant. Bis zu 45'000 Besucher erhoffen sich die Veranstalter, denen zufolge in Murten mehr zu erwarten ist als «nur» ein Theaterstück.

So wird auf dem Eventgelände oberhalb von Murten auch ein mittelalterliches Zeltdorf aufgebaut. «Schlemmen wie 1476» soll dort möglich sein. Zu trinken gibt es zum Beispiel einen Hornbecher Most oder einen Zinnbecher Wein.

Fakten und Fiktion

«Murten Productions» möchten Geschichte auf unterhaltende Art vermitteln, wie sie am Montag betonten. Vogelsangs Stück enthält dementsprechend historisch belegte Figuren und Fakten, aber auch fiktive Handlungsstränge und Personen.

Gespielt wird «1476» von rund 15 professionellen Darstellern, wobei die Figur von Karl dem Kühnen noch nicht besetzt ist. Dazu kommen zahlreiche Statisten. (sda)

Erstellt: 05.11.2013, 09:33 Uhr

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