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Sonntag im Kinosessel

Ein Lockvogelangebot, das hält, was es verspricht: Am Tag des Kinos gibts günstige Tickets.

Thomas Egli (Symbolbild)

Wer den Rappen ehrt, kann am kommenden Sonntag für das Geld, das er sonst für einen Eintritt bezahlt, gleich mehrfach ins Kino gehen. Am Tag des Kinos öffnen nämlich 500 Lichtspielhäuser ihre Türen für gerade einmal einen Fünfliber pro Vorstellung. Natürlich ist dies primär eine gross angelegte Marketingaktion des Kino-Dachverbands Pro Cinema, welcher einer kriselnden Branche frisches Publikum zuführen will – aber dennoch bemühen sich einige der beteiligten Häuser und Ketten, an diesem Tag nicht nur besonders günstig zu sein, sondern auch ein besonderes Programm anzubieten.

In der Cinématte beispielsweise werden die Hauptfilme mit kurzen Vorfilmen des Animationsfilmfestivals Fantoche garniert. Allerorten sind zudem Vorpremieren zu sehen, etwa des neuen «Pettersson und Findus»-Films für die Kleinen, der rätoromanischen Beziehungskomödie «Amur senza fin» oder von «Searching», einem Thriller, der sich komplett auf Computer- und Handybildschirmen abspielt.

In den Arthouse-Kinos von Quinnie werden sogar Gäste erwartet, der Dokfilmer Georges Gachot ist bei der Vorpremiere seines Porträts von Sänger Joao Gilberto persönlich anwesend (dazu gibts ein musikalisches Amuse bouche), und im Gepäck der französischen Komödie «Gaspard va au mariage» reisen Regisseur und Hauptdarsteller mit. Weniger weit haben es die Produzenten Ivan Madeo und Stefan Eichenberger von der Berner Contrast Film, die Ausschnitte aus ihrem im Oktober startenden Werk «Der Läufer» über einen authentischen Berner Mordfall zeigen (Kino Movie, 17.30 Uhr, vor «BlackKklansman»).

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