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Isabelle Chassot leitet seit knapp vier Jahren das Bundesamt für Kultur. Was sie durchsetzt, sorgt immer wieder für Unverständnis und Wut.

Was sie persönlich denke, sei nicht relevant, sagt Isabelle Chassot. Foto: Christian Beutler (Keystone)

Was sie persönlich denke, sei nicht relevant, sagt Isabelle Chassot. Foto: Christian Beutler (Keystone)

Andreas Tobler@tobler_andreas

Mangelndes Verständnis für Kultur, Technokratismus oder gar «Zahlenstalinismus», wie es jüngst in einem Leserbrief hiess: Harte Vorwürfe werden gegen das Bundesamt für Kultur (BAK) und seine Direktorin erhoben. Dabei begann alles so verheissungsvoll: Gut ein Jahr war Isabelle Chassot im Amt, da erklärte sie, sie vertrete «die Bedürfnisse und Interessen der Kultur und der Kulturschaffenden». Das war 2014.

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