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Zurück zu Bier, Rauch und Weib

Die Geier kreisen wieder über Bern: Mit «Weidwund» legen die Kummerbuben ihr erstes selbst komponiertes Album vor und vertonen ausgelassen grosse und kleine Sehnsüchte.

«Liideschaftlichi Siächä»: Die Kummerbuben.
«Liideschaftlichi Siächä»: Die Kummerbuben.
Tabea Hüberli/zvg

Die Stimme scheint einem so vertraut, als wäre sie schon seit dreissig Jahren ein treuer Begleiter. Und auch die Stimmungen sind wohlbekannt: Um grosse und kleine Ausbrüche geht es hier, um das schöne Hirngespinst, einfach alles hinschmeissen und irgendwo im Süden neu anfangen zu können. Doch die Figuren, welche die sechsköpfige Berner Mundart-Band Kummerbuben auf ihrem dritten Album losschicken, kehren immer wieder zurück. Zurück nach Bern. Zurück zu Bier, Rauch und Weib. Zurück in den engen Alltag. Nur manchmal gelingt einem der Ausbruch. Wie Baumarkt-Mitarbeiter Küde Schneider im Song «Helde vom Dorf», dessen Lebensinhalt darin besteht, in der Halbzeitpause der YB-Spiele als Werbe-Biber Purzelbäume zu schlagen. Eines Tages wechselt der Sponsor, und Küde steht vor gähnender Leere. So steigt er aufs Töffli und fährt los, um sich zum Biber zu verwandeln und in Belp eine Biberburg zu übernehmen.

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