Zu jung für Lorbeeren

Er fühlt sich pudelwohl in Bern: Eine Begegnung mit dem Engländer Tom Arthurs, der kürzlich die künstlerische Leitung der Abteilung für Jazz und Contemporary Music an der Hochschule der Künste übernommen hat.

Ein Musikwissenschaftler, der Musik macht: Tom Arthurs will das Schaffen der Berner Jazzstudierenden vermehrt auf die Konzertbühnen bringen.

Ein Musikwissenschaftler, der Musik macht: Tom Arthurs will das Schaffen der Berner Jazzstudierenden vermehrt auf die Konzertbühnen bringen.

(Bild: Remko Wieland)

Obwohl er sich in seiner Doktorarbeit über die Berliner Impro-Szene durchaus auch als Theoriefuchs zu erkennen gibt, schlägt Tom Arthurs im Gespräch lieber den Ton des schwärmerischen Enthusiasten an. Als Trompeter, Komponist und Aktivist weiss der Brite genau, dass das wahre Leben ausserhalb des akademischen Elfenbeinturms stattfindet. Nach einem 10-jährigen Aufenthalt in Berlin, wo er sich viele Feinheiten der deutschen Sprache anzueignen wusste, ist Arthurs in Bern gelandet und sagt: «Ich bin froh, nicht mehr jeden Tag zwei Stunden in U- und S-Bahn sitzen zu müssen. Mit dem Fahrrad bin ich jetzt in sieben Minuten an meinem Arbeitsort.»

Der Bund

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