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Zappendustere Humorlosigkeiten

Godflesh, die Band mit den vermutlich tiefstgestimmten Stromgitarren, wuchten sich aus der Vorvergangenheit ins Jetzt.

Wir schreiben das Jahr 1988. Peter Reber segelt der Sonne entgegen, Milli Vanilli sind die Stars der Stunde, und der ­Soundtrack von «Dirty Dancing» erreicht die Spitze der Hitparaden.

Doch im Untergrund rumort es. Es wird auch dirty getanzt. Aber so richtig. Die erschwinglich gewordenen elektronischen Instrumente halten überall Einzug, so auch in der garstigen Rock-Unterwelt, was zwar nicht einhellig goutiert wird, aber die Szene zu neuen Ufern aufbrechen lässt. Die englische Gruppe Godflesh veröffentlichte 1988 ihre erste LP von bis heute weit über ein Dutzend LPs und EPs.

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