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«Wir wollen nicht die Welt erklären»

Thomas Burkhalter, der Gründer des Berner Netzwerks Norient, lässt im Buch «Seismographic Sounds – Vision of a New World» die Subkulturen der Welt ausloten.

Künftig dürften vermehrt musikalische Trends aus Afrika nach Europa kommen: Die Tshetsha Boys aus Südafrika.
Künftig dürften vermehrt musikalische Trends aus Afrika nach Europa kommen: Die Tshetsha Boys aus Südafrika.
zvg

«I chume gad vo Chässchnitte und Wysswy», sagt ein gut gelaunter Thomas Burkhalter am Telefon; er sei eben gerade an Alptöne, einem Festival für Experimente mit Volksmusik in der Innerschweiz.

Es passt zu Burkhalter, dass er sich an einem regnerischen Sonntag nach Altdorf aufmacht, um sich dort Klängen auszuliefern, von welchen ein Grossteil der Schweizer Bevölkerung wohl gar nicht weiss, dass sie existieren. Der 42-jährige Burkhalter ist Doktor der Musikethnologie, Musikjournalist, Kulturschaffender und vor allem Gründer und Leiter des Berner Netzwerks und Onlinemagazins Norient, einer Plattform, welche weltweit nach neuer Musik und Medienkultur sucht. Zusammen mit Theresa Beyer und Hannes Liechti hat Burkhalter soeben das Buch «Seismographic Sounds – Visions of a New World» herausgegeben.

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