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Vom Gospelchor in die Gothik-Gruft

Das aktuelle Album 
«Neuroplasticity» der 
Kanadierin Cold Specks 
ist zwielichtig, harsch, 
todesmutig – und warm.

Der gedimmte Soul von Cold Specks klingt nicht nach Nacht, sondern nach Morgengrauen.
Der gedimmte Soul von Cold Specks klingt nicht nach Nacht, sondern nach Morgengrauen.
zvg

Zeppeline, Äpfel, Wolkenkratzer, ­Quallen, Kirschblüten, Menschen: Am Schluss ist alles Staub. Doch während im Video zu «Holland» das Grün sein Blatt verlässt, räkeln sich auf der anderen Bildhälfte saftige Wiesen – Gegensätze, die einander brauchen. Und so verhält es sich auch mit der dazugehörigen Musik von Cold Specks. Wenn die Kanadierin über den Verfall singt, klingt ihr gedimmter Soul nicht nach Nacht, sondern nach Morgengrauen.

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