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Uuh. Hmm.

James Blake hat sich mit Flüsterbeats und seltsam verschnittenen Gesängen ins Zentrum der Popwelt gestellt. Und da bleibt er und wird nicht viel lauter, wie sein grossartiges neues Album zeigt.

«Andere Perspektiven kotzen mich an.» Der Engländer James Blake produziert seine Musik allein am Computer. Foto: Universal Music
«Andere Perspektiven kotzen mich an.» Der Engländer James Blake produziert seine Musik allein am Computer. Foto: Universal Music

Die Nadel senkt sich in die Rille. Und was dann folgt im Video zu «Voyeur», ist ein Trip in die Eingeweide dieser Schallplatte. Man gleitet durch enge Vinylkanäle und erreicht schliesslich zur zischenden Housemusik einen Ort der Stroboskopblitze und der räuschigen Farben. Nicht durch einen Spiegel, sondern durch eine Platte ist man wie Alice ins Wunderland geraten, das einen zu einem anderen, einem entgrenzten Menschen macht. «Das ist eigentlich nur ein einfaches Liedchen, das gross und grösser wird», sagt James Blake am Telefon in London über «Voyeur».

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