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Supernova in der Ferne

Wegweisend oder 
orientierungslos? Die US-Rockband Sleepy Sun, die Last der Vergangenheit und ihr aktuelles Album.

Im Schatten ihres Erstlings und doch auf der Sonnenseite: Sleepy Sun.
Im Schatten ihres Erstlings und doch auf der Sonnenseite: Sleepy Sun.
zvg

Scheinbar werden Sleepy Sun vom selben Fluch verfolgt, der auf so mancher Band mit innovativem Erstlingswerk lastet: Es ist das Übel des ewigen Vergleichs mit den Anfängen.

Ihr Debüt «Embrace» von 2008, gefeiert als richtungsweisender Impuls im (Neo-)Psychedelic Rock,wurde von einem weiteren vergleichbar erneuernden und dann 2012 von einem eben nicht mehr so richtungsweisenden Album abgelöst und allerseits schien man etwas enttäuscht darüber, dass keine weitere Orientierungshilfe gegeben wurde und der musikalische Weg nun vorgezeichnet zu sein schien. «Spine Hits» war tatsächlich insgesamt weicher und gleichzeitig eingängiger, will heissen massentauglicher produziert als seine Vorgänger und liess vor allem im Rückblick auf «Embrace» eine gewisse wilde Eleganz vermissen.

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