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Streicheleinheiten für die Hirnzellen

Das Berner Symphonie­orchester und der Oboist François Leleux lotsen durch moderne Klangwelten.

Ein Abend, der nachklingt: Radio SRF hat das Konzert mitgeschnitten. Beim Berner Publikum indessen gibt es Luft nach oben; etliche Plätze blieben im Kursaal leider unbesetzt.
Ein Abend, der nachklingt: Radio SRF hat das Konzert mitgeschnitten. Beim Berner Publikum indessen gibt es Luft nach oben; etliche Plätze blieben im Kursaal leider unbesetzt.
zvg

Ohne riesigen Orchesterapparat müsste man dieses aufwendige Programm vergessen, es wäre schlicht unaufführbar. Allein für Alban Bergs mysteriöse Orchesterstücke Op. 6 braucht es zu den üppig besetzten Bläser- und Streichregistern zusätzlich sieben Schlagzeuger und zwei Pauker; sogar die mit dem Holzhammer gespielte Mahler-Resonanzkiste kommt hier zum Einsatz. Und für die Aufführung von Leos Janaceks mitreissender Sinfonietta muss die übliche Besetzung mit neun Trompeten erweitert werden. Nur so kann das farbenreiche Klangkino, das den Komponisten vorgeschwebt hat, überhaupt realisiert werden. Dass das in Bern möglich wird, ist nicht selbstverständlich.

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