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«Sorry, ich bin so nervös»

Patti Smith vergass in Stockholm Bob Dylans Text, und alle liebten sie.

Vor lauter Aufregung stockte die Sängerin mitten im Lied. «Es tut mir leid», sagte Smith. Foto: Jonas Ekstromer (Keystone)
Vor lauter Aufregung stockte die Sängerin mitten im Lied. «Es tut mir leid», sagte Smith. Foto: Jonas Ekstromer (Keystone)

Soviel Unauffälligkeit muss auffallen. Wer Patti Smith schon auf der Bühne gesehen hat, etwa letzten Sommer im Zürcher Volkshaus, merkte es sofort: Dass ihr nicht wohl war. Nicht in diesem Saal, nicht an diesem Anlass, nicht mit diesem Auftrag, nicht an diesem Samstagabend.

Weil Bob Dylan nicht nach Stockholm kommen konnte, um den Literaturnobelpreis entgegenzunehmen, jedenfalls behauptete er das, der schon wochenlang so getan hatte, als habe er nichts von diesem Nobelpreis erfahren – weil Dylan also einmal mehr sein undurchdingliches Selbst zu sein beschlossen hatte, schickte er die beste Botschafterin nach Schweden, die er finden konnte, und das war eine Kollegin: die Dichterin, Musikerin und Autorin Patti Smith.

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