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Songs aus dem Silo

Das bisher aufregendste Schweizer Album dieses Jahres stammt vom Zürcher Fai Baba alias Fabian Sigmund.

Pfeifend biegt Fabian Sigmund um die Ecke, das Skateboard unter den Arm ­geklemmt. «Wollen wir in die Sonne ­sitzen?» Machen wir. Zuerst holt er sich aber noch einen Schwarztee, «um in die Gänge zu kommen». Mit seiner Rock ’n’ Roll-Psychedelia konsterniert Sigmund als Fai Baba seit fünf Jahren die Schweizer Musikbranche. Wenn die mal wieder ihre Vielfalt betont, präsentiert sie Sigmund gern als Posterboy der hiesigen Alternativszene. Nur im Radio gespielt wird er nicht («ausser vielleicht mal auf Kanal K zwischen 2 und 6 Uhr morgens»). Dafür liebt er das Spiel mit den Extremen zu sehr: die grell verzerrte Stimme, die irrlichternden Gitarren-Soli, die Hall-Effekte.

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